Jahreszeiten / Reisezeiten auf der Kurischen Nehrung.

Der Frühling beginnt etwas später als bei uns, meist Anfang April. Schwalben und die Störche kommen. Birken grünen, erste Blumen erblühen auf dem sonnenwarmen Dünensand. Und mitunter beginnt im Mai schon der Sommer: jeden Tag Sonnenschein bis Ende August – keine Seltenheit.

Die Sommersonne öffnet den Thymian.

2014 ein besonders sonnenreicher Sommer. Volle Strände schon am Vormittag: Wer einen einsamen Strand sucht, weicht nach Norden aus. Der Strand der Kurischen Nehrung - einer der schönsten Europas!

Die Tage sind sehr lang und am Abend füllen sich Gartenlokale und Restaurants. 2014 - wieder ein Ebereschensommer wie aus dem Bilderbuch!

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Wer nicht gerne am Strand liegt, den lädt der Nehrungswald zum Wandern ein. Ein Bad in der Ostsee erfrischt danach und weckt den Appetit. Das Zentrum von Nidden füllt sich gegen Abend mit Urlaubern, die einkaufen oder ein Gartenlokal aufsuchen. Wenn sich dann am Abend auch über dem Haff der Himmel rötet, versinkt die Sonne bald in das Meer...

Und zum Sommer, der Zeit der langen Tage, gehören natürlich auch Konzerte. KLassik in der Kirche von Nida, am Hafen in Nida und im Freilichttheater in Juodkrante/Schwarzort - klingt es aus Oper und Operette,  oder gute Jazzabende -  bis Mitternacht harrt man gerne aus, besonders im Juli und August.

Mitunter finden sich auch Vorträge oder Konzerte im Thomas-Mann-Haus statt. Im Informationszentrum Nida finden Sie fast alles.

Der Herbst kommt Ende August daher wie ein Maler

Der Herbst kommt Ende August daher wie ein Maler: die Ebereschen glühen rot, das Wasser ist bei anlandigem Wind recht warm, der Dünensand lädt zum Sonnen ein, die Birken beginnen sich zu färben – und nach den ersten kurzen Regengüssen warten viele auf die ersten, heißbegehrten Pilze.

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Am 1. September beginnt in Litauen das neue Schuljahr. Die Gehsteige werden hochgeklappt: Nida leert sich. Vor allem deutsche Gäste fühlen sich jetzt wohl. Der Ruf der Wildgänse  und Kraniche ertönt immer wieder. Vogelzüge sind zu beobachten. Die Fangnetze zur Beringung der Vögel sind aufgespannt.

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Der Winter kommt langsam heran

Der Winter kommt langsam, meist mit Regen. Stürme rufen die Bernsteinsucher an den Strand. Die Tage werden immer kürzer und ein Wodka nach der Wanderung tut gut. Sogar Nida ist ziemlich leer, bis auf die Unentwegten, die nach den letzten Pilzen und nach Bernstein suchen oder eben die Einsamkeit lieben.

Im Winter herrscht Ruhe auf der Nehrung, nur zum Feiern des Jahreswechsels kommen einheimische Gäste gern nach Nidden. Später, wenn das Haff zugefroren ist, zieht das Eis-Fischen Männer an, die unzählige nächtliche Stunden auf dem Haff verbringen.

Der Schaktarp

Und dann ist er da - der Schaktarp, die 5. Jahreszeit am Kurischen Haff. Eine Zeit, die man dort einfach mal erleben muss ...

Die Tage werden länger und schließlich ist es da - das ersehnte Frühlingserwachen.

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Die Jahreszeiten gehen ineinander über, eine jede hat ihre Besonderheiten.

Wer es ruhiger liebt, sollte nicht den Urblaubstermin zwischen Mitte Juli und Mitte August, die Hochsaison, wählen. Da sind am meisten Besucher auf der Kurischen Nehrung, aber da gibt es natürlich auch besonders viel Kultur: das Thomas-Mann Festival und die Thomas-Mann Festtage!

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